Eroberer oder Blümchen „Rühr mich nicht an“ – Frauen netzwerken anders

Gelernt ist eben gelernt. Seit Jahrhunderten, nein Jahrtausenden, sind Männer es gewohnt, sich Land, Besitz, Eigentum … und ja, auch Frauen, zu erobern. Genauso gehen sie im Business vor. Immer nach vorne strebend, konkret, das Ziel im Auge behaltend. Und sie wissen: Ohne vorherigen Einsatz zu bringen, ist eine Eroberung unmöglich. Wenn Männer sich also in ein Netzwerk begeben, dann ist ihnen meist schon klar, was genau sie erreichen wollen. Sie haben sich über die Anwesenden informiert und wissen, an wen sie sich wenden können, um an den einen wichtigen Kontakt ranzukommen, den sie im Auge haben. Sie setzen akkurate Schritte und halten sich nicht mit langen Vorreden auf. Entweder es klappt, oder es klappt nicht. Bei einem NEIN, setzen Sie eben zur nächsten Eroberung an. Es gibt ja so vieles zu gewinnen.

Ganz anders das Verhalten von Frauen in Netzwerken, das ebenfalls evolutionsgeschichtlich zu erklären ist. Frauen waren schon immer Expertinnen darin, sich soziale Netzwerke aufzubauen. Um die Familie ernähren zu können, war es wichtig, jemanden zu haben, der auf die Kinder achtgibt, es wurde gemeinsam gekocht, gearbeitet und dabei geplaudert. Während Männer über Jahrhunderte gelernt haben, sich ihren Anteil an der Jagd, am eroberten Gebiet etc. zu erkämpfen, lernten Frauen, wie sie ein gemütliches Heim für die Familie schaffen konnten, in dem sich alle wohl fühlen. Es war also für Frauen von alters her sehr wichtig,  ihren Partner vorsichtig zu wählen, denn das eigenen Überleben sowie das der Familie hingen von der Verlässlichkeit des männlichen Parts ab.

Nun trafen also Eroberer auf zurückhaltende, sehr genau prüfende Frauen, die eher geneigt waren „nein“ zu sagen als „ja“. Die Eroberer mussten sich schon richtig ins Zeug legen und sich auf längere Zeit hin als vertrauenswürdig und verlässlich erweisen. Frauen lernten passiv zu sein, abzuwehren oder zu flüchten.

Wie gehen also Frauen unbewusst in Netzwerke: Mit viel Vorsicht, um ja nicht „erobert“ zu werden. Mit Smalltalk, dafür wenig konkret, schließlich sollen sich ja alle wohlfühlen und niemand bedrängt. Und schon gar nicht wird versucht, ganz bestimmte Ziele zu erreichen, da wir Frauen es einfach nicht gewohnt sind, ein „nein“ zu erhalten, so wie Männer. Das Ganze multipliziert sich in reinen Frauennetzwerken übrigens.

Wenn eine Strategie zum Erfolg führt, sollte man(n) und auch frau sie beibehalten. Was aber, wenn unsere unbewussten Verhaltensmuster dazu führen, dass wir im Business nicht voran kommen?

Spätestens dann gilt es, das eigene Verhalten bewusst zu überprüfen, zu verändern und neu auszurichten. Auch Frauen können die Energie einer Eroberin (dieses Wort ist viel weniger gebräuchlich als Eroberer!) in sich generieren, sich konkrete Ziele für das Netzwerken stecken und die Angst vor einem „nein“ schwächen. Denn: Was frau noch nicht erreicht hat, kann sie auch nicht verlieren!

Erfolgreiches Verhalten in Frauennetzwerken:

  • Gehen Sie selbstbewusst und ohne Ängste ans Netzwerken heran.
  • Setzen Sie sich Ziele.
  • Sagen Sie konkret, was Sie beruflich machen, was Sie suchen aber auch, was Sie bieten! Denn: Wer nicht sät, kann auch nicht ernten, wer sich nicht zuerst positiv ins Netzwerk einbringt, kann auch nicht darauf hoffen, etwas zu gewinnen.
  • Und vor allem: Unterdrücken Sie Ihren unbewussten Fluchtreflex, wenn eine „Eroberin“ auf Sie zukommt. Lernen Sie die direkte Kontaktaufnahme zu schätzen. Nehmen Sie sich Zeit für ein Business-Gespräch. Denken Sie über mögliche Chancen für Kooperationen nach. Werden Sie verbindlich!

Übrigens: Gute Frauen-Business-Netzwerke kosten Geld! Frauen gönnen sich oft selbst wenig oder haben viel schneller als Männer das Gefühl, Geld zu verschwenden. Doch mit der richtigen Haltung und einem zielbewussten Auftreten, kann das Geld in professionell agierende Frauen-Business-Netzwerke sehr gut investiert sein.

Let`s start networking – at its best.

Darum: Schreiben Sie mir Emails, informieren Sie mich, was Sie beruflich machen, was konkret Sie suchen. Schreiben Sie mir aber auch, was Sie in ein Netzwerk einbringen können!

Kontakt: ruth.berghofer@balanceakademie.at

Mit herzlichen Grüßen

Ruth Berghofer

Seminar „Kooperationen und Netzwerke erfolgreich nutzen“ am 24.4.2012 in München

Einladung zum Seminar „Kooperationen und Netzwerke erfolgreich nutzen“

Anmeldung zum Seminar „Kooperationen und Netzwerke erfolgreich nutzen“

P.S.

Wussten Sie übrigens, dass der maximale Übertreibungsfaktor bei Frauen bei drei liegt, bei Männern schon einmal bei zehn (aus dem Buch „Erfolgsstrategie Networking“ von Monika Scheddin)?!


Die richtige Coachingausbildung

Sehr geehrte Interessentin, sehr geehrter Interessent,

Sie sind auf der Suche nach einer qualitativ hochwertigen Coaching-Ausbildung? – Am ständig wachsenden, unüberschaubaren Coachingausbildungs-Markt kein leichtes Unterfangen. Mit den nachfolgenden Fragen wollen wir Ihnen helfen, den Anbietermarkt zu sondieren und die für Sie richtige Coaching Ausbildung zu finden.
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„Mit Herz und Verantwortung“ BALANCE Akademie TrainerInnen und Coaches arbeiten für Weihnachtskekse

Dieser Blog-Beitrag ist die Fortsetzung des Artikels „Ich wollte nie über Politik schreiben“. Und er wird von mir in einer eindeutig besseren Stimmung verfasst, als der letzte!

Es ist jetzt schon viele Jahre her, als ich meine, wohl wichtigste Lernerfahrung in Sachen liebevolles Schenken erhalten habe. Und zwar von meiner damals 4-jährigen Tochter. Sie und ihr Bruder waren auf einem lokalen Flohmarkt und hatten ihre kleinen Spielsachen, die sie nicht mehr gebraucht haben, verkauft. Ihre Oma hat sie begleitet. Für die beiden kleinen Kinder war es sehr anstrengend mehrere Stunden mit ihren Kleinigkeiten auf dem Flohmarkt zu stehen und zu versuchen, diese zu verkaufen. Alles in allem hatten sie ca. 30 Schilling (ja, so lange ist das schon her) eingenommen. Als sie müde und erschöpft am frühen Nachmittag nachhause kamen, rannte meine kleine Tochter mit leuchtenden Augen auf mich zu und hielt mir ein „Geschenk“ hin. „Für dich, Mama“, sagte sie mit einem unglaublich süßen, stolzen Lachen. Was sie in Händen hielt, war einer dieser absolut geschmacklosen Kerzenhalter aus Blech, mit Goldfarbe bestrichen, mit Plastikblumen verziert und einer kleinen rosa Kerze darauf. Ich schaute meiner Tochter ins strahlende Gesicht, bedankte mich und umarmte sie. Continue reading


Ich wollte nie über Politik schreiben

Als ich begonnen habe, in Newslettern oder in diesem Blog meine Gedanken mit mir nicht bekannten Menschen zu teilen, habe ich mir vorgenommen: „Ruth, schreibe bloß nie über Politik“.

Denn: Politik ist etwas sehr Persönliches, ja fast Intimes.

Und jetzt kommt`s: Ich bin so wütend und so enttäuscht, dass ich nicht länger zu diesem Thema stillschweigen kann. Damit gehöre ich wohl auch zu den vielzitierten WutbürgerInnen.

Fast jeden Tag lese ich in der Zeitung über neue Korruptions-Affären. Es scheint nichts zu geben, was in unserem Land nicht käuflich wäre: Staatsbürgerschaften, politische Entscheidungen, Medienmeinungen, Politiker … Übrigens bildet hier wohl keine Großpartei eine Ausnahme. Alle, alle sind sie betroffen. Continue reading


„Buben wollen konkurrieren, Mädchen wollen mitspielen“ – Frauen in technischen Berufen

Vor einiger Zeit am Spielplatz: Zwei Buben und ein Mädchen gemeinsam in der Sandkiste. Einer der Jungen führt mit der Hand einen großen Plastik-Bagger mit lautem „BRUUUUUUUUUUHUMMBRUMMBRUMM“ auf dem Holzrahmen entlang. Ein zweiter Junge hat ein rotes, glänzendes Sportauto (bestimmt ein Ferrari), dessen Räder weniger für die Sandkiste geeignet scheinen und lenkt dieses mit der Hand durch den Sand, begleitet durch ein ebenfalls lautes „FRUUMMFRUMMFRUUUUUUUUHUMM“. Es scheint als würden beide Jungs gänzlich getrennt voneinander agieren, doch bei genauem Hinsehen fällt auf, dass sie einander intensiv aus den Augenwinkeln beobachten.

Das Mädchen hat einen Kübel und eine Schaufel in der Hand. Schüchtern steht sie einige Zeit da und beobachtet die Buben. Dann fragt sie: „Bauen wir eine Burg?“

Die einzige Reaktion der Jungen besteht darin, ihre „Brumms“ und „Frumms“ noch etwas lauter werden zu lassen. Das Mädchen steht noch einige Zeit daneben. Dann geht es zu seiner Mutter, die auf einer Bank sitzt, gibt Kübel und Schaufel ab, läuft zu einer Gruppe von Mädchen, die gemeinsam ein Ringelspiel antreiben. Als sie näher kommt, bremsen die Mädchen ab und die Neue kann zusteigen.

Vor einigen Tagen auf einer Business-Veranstaltung:

Joviales Händeschütteln, Schulterklopfen, man(n) kennt sich. Hochkarätige Vortragende, eine Powerpoint-Präsentation jagt die andere. Wer hat das größte Unternehmen, die meisten MitarbeiterInnen, die tollsten Projekte, die besten Ergebnisse … Viele laute „Brumms“ und „Frumms“. Muss ich extra erwähnen, dass alle Verantwortlichen und Entscheidungsträger (gendern hier völlig sinnlos) der vertretenen steirischen Firmen MÄNNLICH waren?

Allen Unternehmen gemeinsam bereitet der demographische Wandel Probleme. Zu wenige Fachkräfte in der Technik allüberall und jedes Jahr ein paar weniger. Lösungen müssen her und zwar rasch. Es wird beklagt, dass sich Mädchen nach wie vor eher sozialen Berufen zuwenden als technischen. Außer der Beobachtung dieser anhaltenden Bewegung fühlen sich die Teilnehmenden an der Diskussion allerdings außerstande diesen Zustand zu ändern.

Was auffällt (anscheinend nur mir): Bei der auf die Präsentationen nachfolgenden Fragemöglichkeit, bringen sich fast ausschließlich die eher spärlich bei der Veranstaltung vertretenen Frauen ein. Der Wunsch nach Dialog ist einzig von diesen Frauen spürbar.

Auf die Frage einer Vertreterin eines kleineren steirischen Unternehmens, was sie in ihrer Position tun könnte um bereits Jugendliche während der Schulzeit als Lehrlinge oder später als MitarbeiterInnen gewinnen zu können, weiß keiner der Vortragenden eine Antwort. Vielleicht mit einer Schule (HTL – leider ebenfalls fast ausschließlich männlich) Kontakt aufnehmen? – Prämien von Euro 500,– für die Neuempfehlung eines/einer späteren MitarbeiterIn kann sich nicht jedes Unternehmen leisten.

Die Antwort ist einfach, jedoch schwierig in der Umsetzung:

LASST MÄDCHEN MITSPIELEN!

Schluss mit: „Wer hat den Größten (Status oder das Wichtigste zu sagen)?“

Mädchen UND Jungen brauchen spürbares Interesse an ihnen. Dass man ihnen Fragen stellt, die dieses Interesse sichtbar machen. Menschen blühen auf, wenn sie aktiv gemeinsam gestalten können.

Doch die Fähigkeit, nicht nur die Größe des eigenen Baggers mit dem des Konkurrenten zu vergleichen, die Fähigkeit, nicht nur mit sich selbst oder dem Vergleich mit anderen beschäftigt zu sein, scheint eine Kompetenz, die nur spärlich gesät ist. In der Wirtschaft. In der Industrie. In der Technik. Bei Männern?

Nach der Veranstaltung kam ich eher zufällig mit drei Männern an einem Tisch zu stehen. Es wurde munter weiter geplaudert. Wer hat die meiste Auslandserfahrung, wer weiß am besten, was die steirische Politik braucht …?

Wenn Unternehmen zukünftig Frauen technische Berufe schmackhaft machen wollen, wird es mehr brauchen, als bisher geboten. Unternehmen müssen lernen frauenspezifisch zu denken, zu fühlen und zu handeln.

Eine Einladung zur Mitgestaltung wird notwendig sein, denn das ist es, worin wir Frauen richtig gut sind. Wir wollen gestalten, mitreden, mitdiskutieren, mitentscheiden und gemeinsam mit den Männern einen beruflichen Rahmen gestalten, indem beide Geschlechter sich wohlfühlen.

Männer können diese Bedürfnisse noch eine Zeit lang ignorieren. Ewig wird es nicht funktionieren, da Frauen in technischen Berufen schlicht und ergreifend gebraucht werden. Und alle bisherigen männlichen Strategien nicht zum Erfolg geführt haben.

Wenn eine Strategie nicht zum Ziel führt, ist es Zeit, sie zu ändern.

Und eine Chance für Klein- und Mittelbetriebe: Nutzen Sie Ihre Flexibilität und reagieren Sie JETZT. Nehmen Sie mit Mädchen in den Schulen Kontakt auf. Treten Sie in Dialog. Stellen Sie Fragen, was sich Mädchen und Frauen von ihrem Beruf erwarten und wünschen. Hören Sie aufmerksam zu. Initiieren Sie spannende Projekte, welche die Sinnhaftigkeit von technischen Berufen sichtbar machen. Binden Sie junge Frauen in diese Projekte ein. LASSEN SIE MÄDCHEN MITSPIELEN!

… und diese werden es ihnen danken.

Herzlichst
Ruth Berghofer

Hier einige Fragen, die Sie sich selbst als Unternehmer, Unternehmerin, als Führungskraft und EntscheidungsträgerIn stellen können:

  • Ist unser Unternehmen männlich dominiert? (und was können wir gemeinsam tun, um dieses Ungleichgewicht in BALANCE zu bringen?)
  • Bevorzugen wir in unseren Präsentationen und Firmendarstellungen die Einweg-Kommunikation? (und wie können wir in Dialog mit jungen Menschen kommen, die wir als MitarbeiterInnen gewinnen wollen?)
  • Repräsentieren ausschließlich Männer unser Unternehmen nach außen? (und wie wirkt das auf mögliche weibliche Berufsinteressentinnen?)
  • Sind Frauen in der Wirtschaftskammer und der Industriellenvereinigung in ausreichendem Maße vertreten, um Rahmenbedingungen für eine Zunahme von Frauen in technischen Berufen schaffen zu können? (Frauen sprechen nun mal besser die „Sprache der Frauen“) Wenn nicht, was können SIE tun, um das zu verändern?
  • Werden Veranstaltungen in einer Form geplant und durchgeführt, die dem weiblichen Bedürfnis nach Dialog, Aufmerksamkeit und gemeinsamer zielorientierter Aktivität entgegenkommt?
  • Was können SIE ganz konkret verändern, wenn Sie das wollen, um zukünftig Frauen für technische Berufe zu interessieren und zu begeistern? (Veränderung beginnt bei der Veränderung der Sichtweise, geht über in die Veränderung der Handlungsweise und mündet in die Veränderung der Kommunikation)

Level-5 Führungsqualitäten

Frisch gestärkt melde ich mich von meinem Korfu-Urlaub zurück. Und darf Ihnen meine „Urlaubslektüre“ wärmstens ans Herz legen.

„Der Weg zu den Besten – Die sieben Management-Prinzipien für dauerhaften Unternehmenserfolg“ von Jim Collings basiert auf einer faszinierenden Studie über die Faktoren, die Spitzenunternehmen zu dem gemacht haben, was sie heute sind. Insbesondere die Beschreibungen von so genannten „Level-5-Führungsqualitäten“ erstaunen, regen zum Nachdenken an und ergänzen die bisherige Lehrmeinung.

Im Buch werden nicht anfänglich aufgestellte Theorien verifiziert oder falsifiziert sondern es wurde aufgrund der Studienergebnisse eine Theorie von Grund auf neu erschaffen. Das Kernstück der Methode war dabei der systematische Vergleich von Spitzenunternehmen und den Unternehmen der Kontrollgruppe – immer auf der Suche nach dem Unterschied.

Einige dieser Ergebnisse überraschen und erstaunen, insbesondere die Erkenntnisse über „Level-5-Führungskräfte“.

Level-5-Führungspersönlichkeiten lenken ihre persönlichen Egoismen um und richten sie auf das höhere Ziel, ein Spitzenunternehmen zu errichten. Natürlich haben auch Level-5-Leader ein Ego und handeln im Eigeninteresse: Sie sind unglaublich ehrgeizig – aber ihr Ehrgeiz gilt vor allem der Institution und nicht ihnen selbst.“ S. 35

Tja, was soll man dazu sagen: Selbst wissenschaftliche Studien beweisen uns, dass nicht der „Ich“-bezogene Stil der schillernden Management-Egomanen zu langfristigem Erfolg führt, sondern eine Mischung aus Bescheidenheit und Durchsetzungsvermögen. Zu betonen ist, dass dabei von anhaltendem Erfolg die Rede ist und nicht von kurzfristigen Gewinnen an der Börse.

Geht alles gut, sehen Level-5-Manager aus dem Fenster und suchen draußen nach Gründen für ihren Erfolg. (Finden sie nichts, reden sie von Glück.) Läuft es mal nicht so gut, werfen sie einen Blick in den Spiegel und übernehmen selbst die Verantwortung.“ S. 53

Und wer leitet Ihr Unternehmen? – Ist es eine Persönlichkeit, der Sie vertrauen (können), dass er oder sie langfristig an das Wohl von Unternehmen, MitarbeiterInnen und der Umwelt denkt? Dass er oder sie ethisch korrekt handelt, ehrgeizig Qualität weiterentwickelt, aber genauso entschieden MitarbeiterInnen als höchsten Wert des Unternehmens wertschätzt? Ich wünsche es Ihnen. Ich wünsche es uns allen.

Herzlichst Ihre

Ruth Berghofer

Link zur Amazon-Buchbestellung

Zusammenfassung der Level 5


Bringen Wirtschaftscoaches Wachstum in Betriebe?

Bringen Wirtschaftscoaches Wachstum in Betriebe?

„Erhöhe die Zahl der Lösungsmöglichkeiten, senke die Zahl der Fehlentscheidungen!“- Über einen blinden Fleck im Wirtschaftsalltag…

Jeder 2.Unternehmer denkt an eine Unterstützung durch einen Wirtschaftscoach, der KMU mit exzellentem Wissen und Methoden weiterbringt“, sagt KoR DI Heinz Michelitsch, Fachgruppenobmann der UBIT Steiermark, bei der Präsentation der Studie des Arbeitskreises Wirtschaftscoaching bei der Veranstaltung „Wirtschaft trifft Coaching“ am 20.1.2011.

Über 1300 steirische Unternehmer nahmen an einer Umfrage des Arbeitskreises Wirtschaftscoaching teil und beurteilten den Nutzen von Wirtschaftscoaching. Fast die Hälfte erwartet eine bessere Nutzung von internen und externen Ressourcen, eine bessere Sicht auf Problemlagen und die Stärkung der persönlichen Kompetenz, sowie Möglichkeiten der Steigerung der Lebensqualität und des Stressabbaus. Knapp 60% überlegen einen Wirtschaftscoach in bestimmten Fragen der Schlüsselkompetenzen zu konsultieren und die Gründung der Plattform für Wirtschaftscoaching wird von 92% der befragten steirischen UnternehmerInnen als positive Aktion gewertet.

Coaching ist eine Methode der Beratung und Potentialentwicklung um Stärken zu stärken. Es umfasst die Begleitung von UnternehmerInnen und Führungskräften zur Verbesserung der Entscheidungsqualität und Ressourcennutzung im Betrieb. Dabei werden innovative Lösungen an der Grenze von Person und Organisation mit dem Kunden gestaltet und Stärken sowie Kompetenzen ausgebaut. Die Coaches auf www.wirtschaftscoaches.at. bieten jahrelange Erfahrung in der Wirtschaftspraxis und entsprechende Qualifikationen an, um Kunden dabei zu unterstützen, rasche Erfolge zu erreichen und wirksame Veränderungen zu realisieren. Individuelle und kollektive Entwicklung von Schlüsselkompetenzen ist die Voraussetzung für persönliches und wirtschaftliches Wachstum. Anläßlich der Gründung des Arbeitskreises Wirtschaftscoaching der UBIT wurden bei der Veranstaltung „Wirtschaft trifft Coaching“ in der WK Steiermark die Methoden, Ergebnisse und Erfahrungen des Wirtschaftscoachings, sowie eine aktuelle Umfrage des Arbeitskreises Wirtschaftscoaching der Wirtschaftskammer Steiermark vorgestellt.

Hochkarätige steirische Unternehmen und deren MitarbeiterInnen tauschten sich mit den anwesenden Wirtschaftscoaches über den Mehrwert der Zusammenarbeit mit externen Experten zur Steigerung der Entscheidungsqualität aus.

Gemeinsam mit ExpertInnen und Kunden konnte ich als Sprecherin des Arbeitskreises Wirtschaftscoaching über erfolgreiche Coachingprojekte in der Steiermark berichten .Mehr unter www.wirtschaftscoaches.at.

Film zum Vortrag von Ruth Berghofer, MSc

Fotos der Veranstaltung Wirtschaft trifft Coaching


Wirtschaft trifft Coaching

Am Donnerstag, 20.1.2011 um 18.00 Uhr im Europasaal der Wirtschaftskammer Steiermark in Graz, finden UnternehmerInnen und Personalverantwortliche im Rahmen der Veranstaltung „Wirtschaft trifft Coaching“ die Gelegenheit, die steirischen Wirtschaftscoaches kennen zu lernen. Als Sprecherin dieses Arbeitskreises darf ich Sie herzlich zur Veranstaltung einladen.

Unternehmerische Entscheidungen entwickeln sich nicht nur aus Fakten heraus, sondern werden von Menschen getroffen, die auch Persönliches und Emotionales in das Arbeitsumfeld einbringen. So manche Unsicherheit begleitet die meisten Entscheidungsprozesse, ohne dass die Verantwortlichen auf entsprechende Unterstützung zurückgreifen können. Deshalb bemühen sich die Expertinnen und Experten des Arbeitskreises Wirtschaftscoaching der Wirtschaftskammer Steiermark EntscheidungsträgerInnen für das Thema Coaching zu sensibilisieren und Informationsarbeit zu leisten.

Ein professionell ausgebildeter Wirtschaftscoach ist Experte für Prozessgestaltung, holt den Kunden punktgenau beim persönlichen Entwicklungsbedarf ab, unterstützt bei der Selbstreflexion und bei der Entwicklung von individuellen Lösungen. Dem Kunden werden dabei Zusammenhänge zwischen seinem eigenen Verhalten und dem Verhalten von anderen Personen in seinem Umfeld bewusst. Der Wirtschaftscoach regt durch Fragen und gezielten Methodeneinsatz immer wieder zum Perspektivenwechsel an. Dadurch verändert sich die Sichtweise des Kunden. Er erkennt Handlungsspielräume und entwickelt neue Verhaltensoptionen. Von dieser Stärkung persönlicher Kompetenzen profitiert auch das berufliche Umfeld des Kunden.

Damit trägt der Coach ganz wesentlich zu einer langfristig wirkenden Lern- und Veränderungskultur im Unternehmen bei.

UnternehmerInnen und PersonalentwicklerInnen stehen vor der Herausforderung den richtigen Coach für das Unternehmen zu finden. Dieser muss sowohl zur Unternehmenskultur passen als auch die Ziele und Werte des Unternehmens mittragen können. Er ist Verbindungsglied zwischen der Umsetzung von angestrebten Ergebnissen und den dafür notwendigen menschlichen Kompetenzen.

Eine gute Gelegenheit, die steirischen Expertinnen und Experten kennen zu lernen und sich über das Thema Wirtschaftscoaching eingehend zu informieren erhalten Interessierte am 20.1.2011 um 18.00 Uhr in der Wirtschaftskammer Steiermark, Europasaal, Körblergasse 111, 8010 Graz, wenn es heißt: „Wirtschaft trifft Coaching“. Informationen unter www.wirtschaftscoaches.at. Anmeldung unter info@wirtschaftscoaching.at. Einladung

Sie würden selbst gerne Wirtschaftscoaching in Anspruch nehmen, um die Wirkungsweise kennen zu lernen? – Vereinbaren Sie einen Termin unter Email: ruth.berghofer@balanceakademie.at mit mir.


Angeln Sie nach den großen Fischen, um die kleinen gibt es mehr Konkurrenz

Wie groß wäre Ihre Motivation an einem Preisausschreiben mitzumachen, bei dem es eine Schachtel Waschpulver zu gewinnen gäbe? Nur mittelmäßig bis gar nicht vorhanden?

Und wie stark wären Sie motiviert, auch schwierige Aufgaben zu lösen, um einen einmonatigen Traumurlaub auf den Malediven zu gewinnen? Wahrscheinlich um einiges mehr.

Mittelmäßige Ziele motivieren uns mittelmäßig stark. Große Ziele setzen jede Menge Energie (auch in Form von Adrenalin) frei.

Doch wann haben Sie sich das letzte Mal etwas wirklich GROSSartiges vorgenommen? Etwas Außergewöhnliches? Etwas, das Sie wirklich bewegt hat? Wann haben Sie das letzte Mal Ihre Komfortzone verlassen, um sich den inneren und äußeren Kämpfen an genau dieser Grenze zwischen Wohlfühlen und Herausforderung zu stellen?

Wenn Sie jetzt einige Zeit nachdenken müssen, dann  gehören Sie zur Masse jener Angler, die sich im Konkurrenzkampf um die kleinen Fische tagtäglich um das Mittelmaß bemühen.

Macht nichts, wenn es Sie glücklich macht und Ihr Leben mit Sinn erfüllt.

Mach wohl etwas, wenn Sie dabei das Gefühl haben abzustumpfen, Ihre Träume und Visionen zu verlieren. Trotz täglichem Bemühen haben Sie vielleicht das Gefühl, das Leben geht an Ihnen vorbei oder Sie stehen an einem Fluss und sehen das pralle Leben an sich vorbei ziehen. In beiden Fällen stehen Sie abseits oder jenseits, auf jeden Fall nicht im Fokus des eigenen Potenzials.

Sie befinden sich in dieser Abseitsposition durchaus in Gesellschaft. Wie Sie, warten viele Menschen darauf, dass das Leben plötzlich die Richtung ändert und sie im Mittelpunkt stehen, dass die Rahmenbedingungen besser werden, sie endlich genug Geld (oder Sicherheit oder …. hier Beliebiges einsetzen) haben um etwas zu verändern oder in Pension gehen, um endlich das zu Verwirklichen, wozu sie sich innerlich berufen fühlen.

Leben in der Warteschleife.

Stellen Sie sich das kristallklare Wasser des Meeres auf den Malediven vor. Hören Sie das Geräusch der Wellen, wenn sie auf weißen Sandstrand treffen, spüren Sie den Wind, wie er durch Ihre Haare streift und schnuppern Sie den Duft tropischer Luft.

Was würden Sie alles für diesen Traumurlaub tun?

Stecken Sie sich Ihre Ziele nicht zu klein. Angeln Sie nach den großen Fischen, die kleinen sind oft die Mühe nicht wert und es angeln so viele andere danach, dass ein großes Gedränge herrscht.

Nutzen Sie die Energie, die sie alleine dadurch bekommen, indem Sie sich ein richtig tolles, außergewöhnliches, herausforderndes Ziel setzen. Bleiben Sie hartnäckig dran und geben Sie nicht beim ersten kleinen Problem oder Widerstand auf. Die großen Fische brauchen Konsequenz … aber es lohnt sich, danach zu angeln!

Ich empfehle Ihnen zur Inspiration das Buch „Die 4-Stunden-Woche – Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben“ von Timothy Ferris. Weil es außergewöhnlich ist, Grenzen im Denken einreißt und zum Tun provoziert.

Wenn Sie sich mit Gleichgesinnten treffen und austauschen wollen, dabei an der Erweiterung der eigenen Komfortzone und an der Entwicklung Ihrer Persönlichkeit arbeiten wollen, lege ich Ihnen den Lehrgang „Identitätsmanagement“ an der BALANCE Akademie (Start Montag, 24.1.2011, berufsbegleitend) ans Herz. Mit tollen TrainerInnen und interessanten Menschen.


LG 5 Abschlusstag

Wir laden Sie herzlich ein am Abschlusstag vom LG 5 der Coaching/Kinesiologie Ausbildung dabei zu sein. Unsere Teilnehmer haben einen wunderschönen Tag geplant mit tollen Präsentationen ihrer Diplomarbeiten. Lassen Sie sich das nicht entgehen. Genauere Details entnehmen Sie bitte der unten angefügten Einladung.

Einladung