3 Tipps wie eigenverantwortliches Lernen gelingt

3 Tipps wie eigenverantwortliches Lernen gelingt

Vielleicht haben Sie Interesse, sich persönlich weiterzuentwickeln oder einfach etwas Neues zu lernen? Im Selbststudium ist das kein Problem. Technische Möglichkeiten von YouTube bis MOOCs gibt es ja genug (auch die Balance Akademie bietet Videokurse und Blended Learnings an by the way).

Wenn wir selbstverantwortlich lernen stoßen wir sofort auf folgendes Problem: Während der Schulzeit oder Uni lernen wir prinzipiell deadline-basiert und testgetrieben. Selbstlernen aus Eigeninteresse passiert kaum, bzw. wird auch nicht gefördert.

Daher folgende Tipps für das Lernen im Selbststudium:

1. Lernziel definieren

Eine für viele bereits überreizte Phrase. Es bedeutet aber konkret, dass ich mir genau überlegen soll, was ich bis wann können will – kompetenzorientiert formuliert (noch so ein Reizbegriff). Das bedeutet, ich sollte den Endzustand gut beschreiben und am besten bin ich supermotiviert, wenn ich mir vorstelle, welche neuen Kompetenzen ich dann aufgebaut habe.

2. Lernzeit blocken

Immer und überall die Möglichkeit haben zu lernen, ist toll. Vor allem bei Personen mit vollem Terminkalender heißt das übersetzt: nie und nirgends lernen, weil meistens weder dringend noch sehr wichtig.

  • Variante 1: Lernzeit kalendieren; einen Lernort ohne Ablenkungen aussuchen; Zeit planen und am besten auch die Menge des Lernstoffs planen
  • Variante 2: Lernroutinen schaffen: z. B. Podcasts im Bus zur Arbeit oder immer Mittwoch abends von 20.15 bis 20.45 hören, usw.
3. Gelerntes sofort anwenden

Sehr deutlich zeigt sich dies beim Erlernen einer Sprache. Wenn ich die Sprache nicht öfters spreche, vergesse ich das Gelernte sofort wieder. Aber auch für alle anderen Themen sollte ich überlegen, wie ich, wenn es auch nur Kleinigkeiten sind, diese sofort im Alltag umsetzen oder ausprobieren kann.

Wie kann mich Coaching im Lernprozess unterstützen?

Modernes Coaching ist nicht nur Problembeschreibung des Klienten und Fragenstellen des Coaches. Coaches (so wie wir sie ausbilden) bringen immer Konzepte mit, die im Coaching individuell – an die Fragestellung des Klienten angepasst – weitergegeben werden. Zum Beispiel die Anwendung von Zeitmanagement-Konzepten, Achtsamkeitstools, Führungskonzepten, Konfliktlösungsstrategien, etc. Der große Lernhebel beim Coaching ist, dass es immer einen Problemanlassfall gibt, der meist mit hohem Leidensdruck einhergeht. Die erlernten Lösungsstrategien werden in der Regel sofort umgesetzt und der Lernfortschritt ist dementsprechend hoch. Darum berücksichtigen wir Einzelcoaching in diversen Settings in fast jedem Weiterbildungsangebot für Unternehmen.